Feenschloss – Feenhaus – Teil 1

Zugegeben: Ich hätte mich diesem Projekt wahrscheinlich auch gewidmet, wenn die Abstimmung anders ausgefallen wäre 🙂

Ich sammel einfach schon so lange Utensilien, die ich mal in einem Feenhaus verbauen wollte. Da hat sich somit schon einiges angesammelt und bevor meine Bastelwerkstatt überquillt, fang ich doch besser mal an!

Was hat sich denn alles so angesammelt?

  • Cappuccino Dosen
  • Parfumflaschen
  • Parfumdeckel
  • Walnussschalen
  • Äste in verschiedenen Größen
  • alte Kartons
  • Gardinenringe
  • Feen-Tür-Rohling (Aus Sperrholz gesägt)
  • Fimo-Bastellein

 

Was hab ich bisher alles gemacht?

1. Fenster aus Walnussschalen

Das war ein Spaß 🙂 Und wieder kam die Idee ganz spontan daher. Mein Mann hat in der letzten Zeit sehr gerne Nüsse gegessen und als ich gesehen hab, das plötzlich auch Walnüsse darunter waren, habe ich ihn gebeten die Schalen aufzubewahren.

„Die kann ich bestimmt nochmal gebrauchen!“

Und siehe da… Als ich mal wieder durch all meine Sachen ging, die ich für ein potentielles Feenhäuschen angesammelt hatte, kam mir die Walnüsse in den Sinn. Ich dachte erst daran sie als Backsteine oder Ziegel zu verwenden. Allerdings wären dafür ganz schön viele nötig gewesen und so als Fenster eignen sie sich doch optimal 🙂

Bei meinem ersten Versuch, habe ich versucht, ein typisches Fenster mit Sprossen herzustellen. Allerdings sieht der Versuch mehr wie eine Schutzmaske aus, oder? 😀

Daher habe ich mich dann auch fix für eine verspieltere Variante entschieden:

Fenster mit Herz- und Sternenform. Was sagt ihr dazu?

Bearbeitet habe ich die Schalen mit meiner Bohrmaschine von Skil für gröbere Löcher bzw. das Anfangsloch sowie dem „Compact Tool“ / Alleskönner von„Brüder Mannesmann“ für den Feinschliff, den ich auch schon bei der „Eisernen Münze in Holz geschnitzt“ benutzt habe.

2. Verzierung der Feentür

Auch hier habe ich wieder mit meinen Fibo-Teilen gearbeitet. Wie ich die hergestellt habe, könnt ihr in dem Beitrag „Fibo-Fieber“ lesen. Geklebt habe ich mal wieder mit Heißkleber. 🙂

Da ich anders, als bei der letzten Tür, ein Fenster eingebaut haben wollte, habe ich hierfür ein paar Löcher in die Tür gebohrt. Aber nur so viel, so dass ich noch genug Platz hatte, um das Walnussfenster anzukleben:

 

3. Bearbeitung der Äste

Die dicken Äste möchte ich als Säulen neben der Tür befestigen. So soll es gleich noch imposanter werden. Die Äste selbst sollte man mit einem Klarlack überziehen. So sollten auch keine Minikäfer mehr über die Äste huschen.

Außerdem möchte ich nochmal zwei kleine Laternen, wir ihr sie hier an dem Zeitungshalter sehen könnt, herstellen. Die beiden würde ich dann an die beiden kleineren Äster hängen, die ich mit Leim in die dicken Äste eingesetzt habe:

20161105_201229

4. Licht ins Dunkle bringen

Damit das süße Feenhäuschen auch bewohnt aussieht, muss natürlich etwas Licht einkehren. Hierfür habe ich die Innenseiten der Cappuchino Dose mit Leuchtfarbe ausgemalt. Außerdem habe ich eine Art Kronleuchter geformt. Allerdings fällt der dort drin gar nicht auf, daher habe ich ihn wieder herausgenommen. Er bekommt bestimmt wo anders nochmal zum Einsatz 🙂

 

5. Das Haus verziegeln

Schon seit der Kindergeschichte über die drei Schweinchen wissen wir: Ein stabiles  Haus muss aus Stein sein. Da soll es unseren Feen doch nicht an etwas fehlen! 🙂 Zumindest soll es doch so aussehen!

Also habe ich kurzer Hand ein paar Ziegel geschnitzt und zwar aus alten Amazonkartons.

Ja, Ja, – hier kommt nichts weg! 

Aufgeklebt mit Heißkleber immer schön versetzt:

 

So das war der erste Teil! Was sagt ihr soweit? Was müsste auf jeden Fall noch kommen, damit auch kleine Feen hier einziehen wollen?

*Ein kleiner Gedanke so am Rande* Ist es nicht fabelhaft, was man alles aus alten Materialien zaubern kann? Viele meinen ihren Kindern teure Spielzeuge zu kaufen, zeigt am besten die elterliche Zuneigung oder macht zumindest fehlende Zeit wieder gut. Ich weiß, ich weiß – ich habe keine Kinder (bisher) und sollte mich da raus halten. Aber ich glaube, so ein kleines selbstgebautes Feenhaus – am besten hergestellt in Zusammenarbeit – wäre doch ein viel besseres Geschenk mit tollem Erinnerungswert. ♥

Inspirationen bekommt man übrigens wunderbar bei dem Film „Die Borgers“, die mit Knopf und Nadel bewaffnet  durch die ein oder andere Küche jagen.

Viel Spaß beim Zaubern!

~  Mrs. Tunichtgut ~

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